Aufgrund seiner Lage an der Grenze zwischen Frankreich und Deutschland vereint das Elsass die besten Seiten dieser beiden Weinbauländer. Man könnte auch sagen, hier werden deutsche Weine nach französischer Art hergestellt.

Klima, Boden und Rebsorten der französischen Region sind ähnlich wie in Deutschland, allerdings wollen die Elsässer einen kräftigeren Wein als die Deutschen. Deshalb passen die traditionell trockenen Elsässer Weine ausgezeichnet zum Essen, sogar zu stark gewürzten Speisen. Sie eignen sich aber ebenso perfekt als Aperitif.

 

Elsässer Weine gelten als zuverlässige Wahl. Selbst einfachere Varianten sind in der Regel von sehr hoher Qualität. Man kann im Grunde eine beliebige Flasche aus dem Regal nehmen und hat immer einen guten Wein. Elsässer Weine müssen nicht gelagert werden, obgleich Riesling und Pinot gris davon profitieren. Die Bedingungen für den Weinanbau sind im Elsass extrem günstig. Die Vogesen und die Höhen des Schwarzwaldes sorgen für ein mildes Klima und schützen die Region vor Regen. Es gibt verschiedene Arten von Böden wie Kalkstein, Ton, Sand, Schiefer und Granit. Jede Bodenart prägt den Charakter des Weines und beeinflusst den Geschmack. Interessant ist auch, dass die Weine im Elsass sehr oft nach der Rebsorte benannt werden, was ansonsten typisch für Weine der Neuen Welt ist.

 

Für das Elsass charakteristische Rebsorten sind Gewürztraminer, Riesling, Silvaner, Muskateller und Pinot gris, die auch gleichzeitig Namensgeber für die Weine der Region sind. Die einzige rote Traube, die in größerem Umfang verwendet wird, ist Pinot noir. Daraus werden leichte und fruchtige Rotweine hergestellt. Die Triebe der Rebstöcke werden hochgebunden, damit sie mehr Sonne abgekommen und im Frühjahr vor eventuellen Schäden durch Bodenfrost besser geschützt sind. Die Wachstumsphase ist lang – die Ernte beginnt im Oktober und kann bis Dezember andauern. Wer einen Elsässer Wein wählt, wird nicht enttäuscht. Im Gegenteil, es besteht durchaus die Chance für ein überraschend positives Geschmackserlebnis.

Übernachtungsempfehlungen:


1. Hotel le Colombier
Das reizvolle 4-Sterne-Hotel Le Colombier liegt im Zentrum von Colmar im malerischen Viertel Klein-Venedig.

11 Rue de la Poissonnerie, 68000 Colmar


  

2. Hôtel Graffalgar

Das moderne Hotel gibt Ihnen die Möglichkeit, Straßburg mal von einer anderen Seite kennenzulernen. Beim Innendekor hat man Künstlern freie Hand gelassen – das Ergebnis sind witzige und interessante Wandgestaltungen. 

17 Rue Déserte, 67000 Strasbourg  

3. Hotel Hassenforder

2002 übernahm ein junges Paar den Familienbetrieb in Vignoble. Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäude gegenüber einem Museum strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus.

129 Rue du Général de Gaulle, 68240 Kaysersberg-Vignoble  


4. Hotel Beauséjour

Das charmante, familiengeführte 3-Sterne-Hotel in Colmar ist bequem vom Baseler Flughafen aus zu erreichen. Vom Hotel aus ist es nur ein kurzer Fußweg in die Altstadt. Parken Sie also Ihr Auto auf dem hoteleigenen Parkplatz und starten Sie direkt von dort aus Ihren Bummel. Das Beauséjour bietet viel fürs Geld und ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Elsässer Weinregion.

25 Rue du Ladhof, 68000 Colmar 

 

Restaurantempfehlungen:


1. 64 Le Restaurant
Sofort bei Betreten des Restaurants sind Sie von der freundlichen Atmosphäre umgeben. Die anspruchsvolle Speisekarte hält höchste Gaumenfreuden für Sie berei

9–13 Rue du Général de Gaulle, 68240 Kaysersberg-Vignoble  

2. La Maison des Tanneurs
Dieses Restaurant serviert ein unvergessliches Choucroute – eine Sauerkrautplatte mit Schweinshaxe, Pökelfleisch und einer Auswahl von Würstchen.  

42 Rue du Bain-aux-Plantes, 67000 Strasbourg   

3. Le Theatre

Ein echter Klassiker. Hier trifft man Einheimische und kann traditionelle Elsässer Küche genießen.  

1 Rue des Bains, 68000 Colmar 


 

Das Elsass


Wandern in den Vogesen

Die Vogesen gehören vielleicht nicht zu Europas berühmtesten Bergregionen, aber zweifellos zu den schönsten und zugänglichsten. Mit über 18.000 Kilometern hervorragender Wanderwege von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad lässt sich eine geeignete Route problemlos planen. Wer die Region lieber mit dem Fahrrad erkunden möchte, kann ein Mountainbike mieten. Kräftesparender ist eine Autofahrt über die Vogesenkammstraße Route des Crêtes. Sie führt über eine Strecke von 89 Kilometern entlang der Berggipfel bis auf eine Höhe von 1.343 Metern über dem Meeresspiegel.